Die Idee

Die Stuttgarter Presselandschaft um eine Facette bereichern. Die Berichterstattung in den lokalen Medien aufgreifen und weiterverarbeiten. Die Berichterstattung in den überregionalen Medien über Stuttgart sammeln und reflektieren. Mit einem gesunden Schuss  Lokalpatriotismus räsonieren,  argumentieren, kommentieren, schwadronieren über das, was die Stadt bewegt.

Aus dem Bewusstsein heraus, dass der Stuttgarter Medienlandschaft ab und an eine Abstraktionsebene abgeht, die das Weltläufige vom Provinziellen unterscheidet, haben wir das Stuttgarter Tagblatt ins Leben gerufen. Unsere Absicht ist es, die Berichterstattung um die Perspektive von außen zu bereichern und damit den engen Fokus der Lokalpresse zu erweitern. Zu diesem Zweck kommentieren wir frei und unvoreingenommen die Vorgänge in und um Stuttgart und das Echo, das diese in der Presse finden.

Die Herangehensweise, von außen zu beobachten und zu kommentieren, birgt wesentliche Vorteile. So befähigt die räumliche Distanz die Autoren, unaufgeregt und unbeeinflusst auch zu vor Ort hitzig diskutierten Themen Stellung zu nehmen, ohne Gefahr zu laufen, den Überblick zu verlieren. Nachteilig wirkt sich die räumliche Entfernung der Autoren zu Stuttgart allerdings aus, wenn es darum geht, aktuelle Nachrichten und Reportagen zu liefern oder beispielsweise kulturelle Ereignisse wie Theaterinszenierungen oder Konzerte im besten Sinne kritisch zu bewerten. Daher werden auch immer wieder Autoren, die sich nicht im selbst gewählten „Exil“ befinden, zum Stuttgarter Tagblatt beitragen und so das Portfolio abrunden.

Das Stuttgarter Tagblatt ist für alle gedacht, die sich ein möglichst differenziertes Bild von den aktuellen Stuttgarter Themen machen und dabei auch Perspektiven einnehmen möchten, die von jenen der traditionellen Publikationen abweichen. Auch soll der Online-Auftritt des StT allen Interessierten das Forum bieten, sich mit der Redaktion und anderen Lesern über die behandelten Themen auszutauschen. Das ist durchaus als Einladung zur Mitgestaltung zu begreifen! Darüber hinaus ist das StT jederzeit offen für Stuttgarter Autoren – seien sie „Exilanten“ oder nicht – die sich dem Leitbild entsprechend mit ihrer Stadt journalistisch oder literarisch auseinandersetzen möchten.

Bielefeld/Singapur 22.10.2010, Die Chefredaktion

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